Frau Hofmann war beim Leadership Summit 2026 der BWI GmbH in München zu Gast. Die BWI GmbH ist der zentrale Digitalisierungspartner sowie das IT-Systemhaus der Bundeswehr.
Ihr Beitrag stand unter dem Titel:
Arbeitskraft und Führung neu denken: Bewährte Fähigkeiten und Zukunftskompetenzen
Im anschließenden Leadership Talk diskutierte Frau Hofmann gemeinsam mit Oberst Dirk Böhm aus der Abteilung Coaching am Zentrum Innere Führung der Bundeswehr sowie Matthias Görtz, CTO der BWI GmbH, über den Einsatz Künstlicher Intelligenz und deren Einfluss auf Führung.
Der Mensch bleibt entscheidend.
Künstliche Intelligenz und Automatisierung verändern die Arbeitswelt. Aufgaben werden sich wandeln, teilweise automatisiert werden oder neu entstehen. Der Mensch bleibt dabei unverzichtbar. Je stärker digitale Systeme und KI in den Arbeitsalltag einziehen, desto wichtiger werden Fähigkeiten wie Empathie, Zuhören, Vertrauen, Wertschätzung sowie eine gute Kommunikation. Auch Urteils- und Entscheidungskompetenz behalten eine zentrale Bedeutung. KI kann Informationen analysieren, Vorschläge machen sowie verschiedene Optionen aufzeigen. Die Verantwortung für Entscheidungen bleibt jedoch beim Menschen und insbesondere bei Führungskräften.
Führung schafft Orientierung.
Führung entwickelt sich zunehmend von Kontrolle hin zu Orientierung, Coaching sowie Befähigung. KI kann Informationen bereitstellen, Zusammenhänge sichtbar machen und zusätzliche Perspektiven eröffnen. Führungskräfte müssen Mitarbeitenden jedoch weiterhin Orientierung geben, sie motivieren und sie in ihrer erfolgreichen Arbeit unterstützen.
Die zentrale Botschaft von Frau Hofmann lautete daher:
Nutzen Sie KI souverän. Vergessen Sie dabei jedoch nie: Menschen folgen vor allem Führungskräften, denen sie vertrauen.
Dafür brauchen Führungskräfte insbesondere:
- einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit den Möglichkeiten der KI,
- Offenheit für Lernen und Veränderung,
- die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen,
- die Fähigkeit, den Sinn der Arbeit zu vermitteln,
- persönlichen Kontakt zu Mitarbeitenden, Kunden sowie Bewerberinnen und Bewerbern.
Führung bleibt damit auch im Zeitalter der KI eine zentrale Aufgabe. Technologie kann unterstützen, Transparenz schaffen und Prozesse verändern. Vertrauen, Verantwortung sowie persönliche Verbindung können jedoch nicht ersetzt werden.
Der Austausch beim Leadership Summit hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Arbeitswelt und Führung auseinanderzusetzen.

